Es ist schon etwa 1-2 Monate her, als ich damit begonnen habe sehr streng Diät zu halten  um meinen Körperfettanteil in Richtung 15% zu pushen. Ich habe mich viel mit anderen Sportlern unterhalten und Erfahrungen gesammelt um das bestmögliche rauszuholen. Einige meiner Freunde (ihr seid gemeint) 🙂 haben mich daraufhin gefragt:

Wie machst du das? Bei dir sieht das alles so einfach aus?

Naja.. Sport ist der einfache Teil, die Ernährung allerdings nicht. Einige Menschen sehen die Arbeit die hinter einem perfekten Ernährungsplan steht einfach nicht und erachten vieles als gegeben. Dem ist aber nicht so! Ganz getreu dem Spruch: Abs are made in the kitchen!

Seit 3 Tagen (oh mein Gott heute ist erst der dritte Tag) habe ich meine komplette Ernährung nach dem Urlaub wieder umgekrempelt! Ich halte mich an meine Vorgaben und an die Gerichte die ich am Anfang jeder Woche plane. Um meinen Stoffwechsel anzukurbeln versuche ich mich nun eine Woche an Low-Carb (ich hasse es) und danach kehre ich wieder zu meiner bewährten High-Carb, Low-Fat Diät zurück. Aktuell bestehen meine Mahlzeiten zum Großteil aus Gemüse und einer Proteinquelle (wie Fisch, Ei,…).


Ich bin ein sehr ehrlicher Mensch und ein Gegner von retuschierten Sixpacks, vergrößerter Hintern und Co. Von mir findet ihr keinerlei solcher Bilder. Soll heißen: ich möchte mich darstellen wie ich wirklich bin und nicht wie ich aussehen könnte. Ohne Fleiß auch kein Preis. Lange Rede kurzer Sinn: um euch zu ermutigen, zu motivieren und euch ein Lächeln in der schweren Zeit der Diät auf die Lippen zu zaubern (ich bin mir sicher ich bin nicht die einzige die ab und an lieber Schokolade statt Reiswaffeln hätte) dachte ich mir ich teile meine Gedanken in Bezug auf die Ernährung mit euch.

Nachstehend seht ihr meine 3 ersten Tage kurz zusammengefasst, welche Gewissensbisse mich geplagt haben und ob ich der ein oder anderen Versuchung widerstehen konnte!

Tag 1: 

Voll motiviert starte ich in den ersten Tag meiner Diät. „Ohh, ein Kinderriegel“.

Fazit: man möchte immer Dinge die man nicht bekommen kann. Ablenkung! Der Schokolade trotzen und stattdessen einen Schoko-Proteinshake trinken. Hilft ebenso gegen den Heißhunger! Laufschuhe an und laufen! Schon hast du den Kinderriegel vergessen! Aber: nicht nach der Laufrunde zugreifen. Sonst war die Mühe und der Schweiß umsonst!

Tag 2:

Die Aftereight-Schachtel wurde im Kühlschrank gesichtet! Stattdessen gab’s Tomatensalat. „Man warum eigentlich immer ich? Blöde Diäten, alle anderen essen leckere Sachen nur ich darf nicht“.

Fazit: Am besten geht ihr gar nicht so wie ich gestern an diese Sache heran! Freut euch auf euer Essen (auch wenn es leckerere Dinge gibt) und zelebriert es. Ein gut gebratener Fisch und ein paar Ofenkartoffeln kann mindestens so lecker wie ein Stück Pizza sein! Belohnt euch 1 mal pro Woche dann steigt die Motivation auch wieder!

Tag 3:

„Was gestern vorgekocht wurde esse ich heute in der Arbeit“. Gesagt – getan. Nur blöd wenn dein Kollege neben dir sitzt und etwas vom Döner-Mann futtert! „Stay strong! Nur nicht hinschauen … Oh mein Gott sieht das lecker aus! Verdammt :-)“

Fazit: nur nicht verführen lassen! Denkt an den Beach-Body!

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Gedankenwelt gewähren. In den nächsten Tagen erzähle ich euch dann natürlich wie es mir in den darauffolgenden Tagen ergangen ist (hoffentlich besser als jetzt). Aber: durchhalten lohnt sich 🙂