Diät hin oder her: wer längerfristig erfolgreich abnehmen und sein Gewicht halten möchte muss seine Ernährung dauerhaft umstellen und regelmäßig essen. Warum dir ausgerechnet Chips und Schokolade beim Abnehmen helfen können erfährst du hier!

Konsequenz gleich NULL? 😓

Konsequent zu sein fällt einem oft nicht sehr leicht, besonders dann nicht wenn man eigentlich abnehmen will und das immer penetrant im Hinterkopf herumschwirrt. Vor allem nach den Weihnachtsfeiertagen und im Neujahr ist der Druck oft enorm groß. Die Gesellschaft erwartet ja quasi man müsse sich Vorsätze zurechtlegen, die man im Endeffekt sowieso nicht einhält.

Einerseits ist es die Gesellschaft und andererseits auch der enge Familien- und Freundeskreis. Die Frage „Hast du dir Neujahrsvorsätze im Sport gesetzt?“ bejahen viele, obwohl sie insgeheim schon wissen es nicht konsequent durch zu ziehen.

Das Problem 💩

Das Problem ist schnell gefunden: oft dominieren Gedanken wie „Den Schokokuchen von Mama esse ich heute beim Nachmittagskaffee auf keinen Fall“ oder „Die nächsten Tage gibt es keine Süßigkeiten“ das tägliche Denken. Genau das ist das Problem: der ständige Druck.

Deine Gedanken werden von genau dem bestimmt was du eigentlich am meisten möchtest: Schokolade, Chips oder andere Süßigkeiten. Der Fokus deiner Gedanken beschränkt sich somit täglich mehrmals auf das eigentlich Verbotene. Und alles was man bekanntlich nicht bekommt, will man doch umso mehr! Wie kannst du diese Gedanken nun verdrängen?

Mein Kopf sagt Schokolade – meine Hüfte abnehmen! 🍫

Verdrängen erscheint mir als nicht der optimale Weg. Statt der Verdrängung empfehle ich lieber Integration. Finde dich mit deinen natürlichen Gelüsten nach Süßem oder Sauren ab (so sind wir Menschen eben) und lerne diese Gedanken in deinen Alltag zu integrieren. Verspürst du die Lust nach einem kleinen süßen Snack, solltest du dir diesen auch gönnen. Wenn du dann wieder zu deiner normalen Ernährung zurückkehrst ist diese „Belohnung“ überhaupt kein Problem.

Warum hilft Schokolade nun beim Abnehmen? 💡

In Summe fährst du wohl besser mit der Strategie Süßigkeiten in deinen alltäglichen Speiseplan zu integrieren als die Gelüste aufzuschieben und später eine Heißhungerattacke zu erleiden. Bei dieser Heißhungerattacke würdest du nicht nur ein kleines Stück, sondern wahrscheinlich eine ganze Tafel Schokolade in dich hineinschaufeln. Ich spreche aus Erfahrung 😉

Mittlerweile gibt es ja nicht nur Milchschokolade mit vergleichsweise sehr hohem Fettanteil, sondern auch eine etwas „gesündere“ Variante (dunkle Schokolade). Der hohe Kakaoanteil signalisiert unserem Körper schneller, als bei der überzuckerten und fetten Milchschokolade, das er genug hat. So reichen 1-2 Stückchen vollkommen aus. Wenn du aber keine dunkle Schokolade magst, belohne dich lieber mit etwas was dir wirklich schmeckt. Ansonsten hast du bald das Gefühl dir überhaupt nichts gegönnt zu haben!

Motivationsfunktion ☺

Neben dem guten Geschmack geben dir Schokolade und Co. natürlich auch die richtige Portion Motivation um weiterzumachen und dich für bisherige Erfolge zu belohnen. Eine Belohnung müssen aber nicht immer Naturalien sein. Wie wäre es mit einem Wellnesswochenende, sobald du die 5kg abgenommen hast, oder ein Kinobesuch mit der besten Freundin, um dich mit einem Film und leckeren Nachos zu belohnen?

Die richtige Balance 🙏

Ich persönlich habe eine einfache Strategie: habe ich Lust auf Süßes, checke ich zunächst meinen Kalorienverbrauch. Wenn ich noch Kalorien „übrig“ habe, gönne ich mir auch einmal ein Stück. Ich würde mir das Stück vermutlich auch dann gönnen, wenn ich meine Kalorien schon völlig ausgeschöpft hätte. Natürlich auch nicht immer, denn dann wird es schnell zur Gewohnheit.

Von einem Stück Schokolade, einer Handvoll Chips oder einem Burger wird man nicht gleich dick. Genauso wenig kannst du Muskeln mit nur einem Fitnessstudio-Besuch aufbauen. Grundsätzlich geht es darum einen langfristigen Trend beizubehalten. Und vergiss nicht: wir leben nur einmal. Es ist enorm wichtig sich wohl und ausgeglichen zu fühlen. Das gelingt nicht, indem du nur ungesundes in dich hinein schaufelst, aber auch nicht indem du jede freie Minute im Fitnessstudio verbringst.

Du siehst: Verbote führen zu nichts! Lerne lieber eine Balance zu finden anstatt dir selbst Vorschreibungen zu machen. Ganz nach dem Motto: kein Verzicht sondern Übersicht!

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